Viel alte Bausubstanz, viel neue Technik
In Ahrweiler ist die mittelalterliche Stadtmauer großenteils erhalten, an manchen Abschnitten samt Graben. Ihr Bau begann um 1250 und war etwa zehn Jahre später abgeschlossen; Obertor, Niedertor, Adenbachtor und Ahrtor sind bis heute Durchgänge in die Altstadt. In Bad Neuenahr prägen Bauten der Kurzeit das Bild, allen voran das Kurhaus von 1903 bis 1905. Gleichzeitig entstehen neue Brücken aus Stahl, Holzbauten für Feuerwache und Wasserwerk und ein Gebäudekomplex am Kurpark.
Für eine Brandwache ist diese Mischung anspruchsvoll. In alten Gebäuden liegen trockene Balken, Hohlräume und Staub oft direkt neben der Arbeitsstelle, in neuen Bauten sind es Dämmstoffe, Folien und Holzelemente. Hinzu kommt, dass ein Schwelbrand in einer Zwischendecke oder hinter einer Verkleidung erst Stunden nach dem letzten Funken sichtbar werden kann. Deshalb endet unsere Arbeit nicht mit dem Abschalten des Schweißgeräts.
Bauten, an denen Heißarbeiten Begleitung brauchen
Diese Bauwerke stehen beispielhaft für Lagen in der Stadt, nicht für Aufträge:
- Stadtmauer und Tore von Ahrweiler mit Weißem Turm und Kolwenturm
- Pfarrkirche St. Laurentius in Ahrweiler, ab 1269 errichtet
- Kapelle St. Sebastian in Hemmessen von 1869 und St. Barbara in Ramersbach von 1908
- Kurhaus aus den Jahren 1903 bis 1905
- Römervilla in Ahrweiler mit Resten eines Herrenhauses aus dem 2. und 3. Jahrhundert, die für Besucher zugänglich ist
- Landgrafenbrücke und Casinobrücke, deren Stahlteile vor Ort verschweißt und montiert werden
Neubau und Umbau: wenn Holz und Stahl zusammenkommen
Die Feuerwache an der Ramersbacher Straße und das Wasserwerk in der Walporzheimer Straße entstehen in Holzbauweise. Am Kurpark wächst ein Komplex mit Konzertsaal, Haus des Gastes und Stadtbibliothek, dessen Rohbau im September 2026 fertig wurde; nun folgt der Ausbau. Bei der Landgrafenbrücke wurden drei Stahlüberbauten eingehoben und verschweißt, an der Promenade beginnt der Bau der neuen Casinobrücke aus wetterfestem Stahl.
Überall dort fallen Arbeiten an, die Funken, Hitze oder offene Flammen erzeugen: Schweißen, Brennschneiden, Trennschleifen, Löten an Leitungen und Abdichten mit dem Brenner. Der Erlaubnisschein des Auftraggebers legt fest, welche Brandwache dafür nötig ist.
Bei Gebäuden, die nach langer Bauzeit in Betrieb gehen, verschiebt sich die Aufgabe außerdem: In der Ausbauphase arbeiten Elektriker, Installateure und Dachdecker oft gleichzeitig in verschiedenen Geschossen, und nicht jede Heißarbeit ist vorher bekannt. Hier hilft eine Brandwache, die den ganzen Tag im Gebäude ist, die Erlaubnisscheine der einzelnen Gewerke kennt und am Abend als Letzte geht, nachdem alle Arbeitsstellen noch einmal kontrolliert sind.
Ablauf einer Brandwache
Vor Beginn sehen sich unsere Kräfte den Arbeitsbereich an, prüfen, ob brennbare Stoffe entfernt oder abgedeckt sind, und klären Lage und Art der bereitgestellten Löschmittel. In die Löschmittel vor Ort werden sie vor dem Einsatz eingewiesen. Während der Arbeiten beobachten sie die Funkenflugzone, auch angrenzende Räume, Geschosse und Hohlräume, und greifen ein, wenn sich etwas entzündet.
Nach dem Ende der Heißarbeiten bleibt die Brandwache für die im Erlaubnisschein festgelegte Zeit und kontrolliert danach noch einmal. Sie prüft von Hand auf Wärme und Glutnester, mit Wärmebildkamera, wenn Sie eine bereitstellen. Alle Kontrollen stehen mit Uhrzeit im Protokoll, das Sie nach dem Einsatz erhalten.
Organisation außerhalb unserer Kernregion
Staffsec hat seinen Sitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen. Ein Büro in Rheinland-Pfalz haben wir nicht. Brandwachen an der Ahr planen wir deshalb vorhabenbezogen und mit Vorlauf; bei Arbeiten über mehrere Wochen bilden wir ein festes Team mit Vertretung.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Für Rückfragen sind wir jederzeit unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Mehr zur Stadt finden Sie auf Sicherheitsdienst Bad Neuenahr-Ahrweiler, landesweit auf Brandwache in Rheinland-Pfalz.
Was eine Brandwache in Bad Neuenahr-Ahrweiler kostet
Der Richtwert beträgt 23 bis 50 € netto je Stunde. Brandwachen werden oft kurzfristig und zu Randzeiten gebraucht: früh vor Betriebsbeginn, abends nach Feierabend oder am Wochenende, wenn ein Gebäude leer ist. Diese Nacht- und Feiertagsanteile bestimmen den Preis stärker als die eigentliche Tätigkeit.
Hinzu kommt die Nachlaufzeit nach Ende der Arbeiten, die zur Einsatzzeit zählt. Laufen Heißarbeiten über mehrere Wochen, planen wir mit festen Schichten, das senkt den Anteil von Anreise und Unterbringung.


