Wo in Kleinmachnow Brandwachen gefragt sind
Eine Brandwache wird immer dann gebraucht, wenn das Brandrisiko vorübergehend höher ist als sonst oder wenn ein technischer Schutz ausfällt. In Kleinmachnow gibt es dafür drei typische Anlässe: Heißarbeiten an älteren Gebäuden mit viel Holz, Wartung und Umbau an Einrichtungen mit vielen Menschen und Arbeiten an Stahlbauten wie Brücken oder Schleusenanlagen.
Die Gemeinde hat kaum Industrie, aber viele Häuser mit Holzdachstühlen, Villen aus dem frühen 20. Jahrhundert und denkmalgeschützte Bauten. Ein Funke, der in eine Dachdämmung oder einen Hohlraum fällt, kann dort stundenlang unbemerkt glimmen.
Heißarbeiten an Denkmal und Altbau
Zu den Bauten mit besonderem Risiko zählen in Kleinmachnow unter anderem diese Objekte:
- die Neue Hakeburg auf dem Seeberg, ein neoromanischer Bau von 1906 bis 1908, der zu Wohnungen umgebaut wird
- die 1597 fertiggestellte Dorfkirche, einer der ersten evangelischen Kirchenbauten der Mark Brandenburg
- die Villa von Lily Braun aus dem Jahr 1909 und das Bauhaus-Haus von Kurt Weill in der Käthe-Kollwitz-Straße
- die Häuser im denkmalgeschützten Weinbergviertel neben dem alten Dorfkern
Bei Dacharbeiten, Dachrinnenlöten oder dem Trennschleifen von Leitungen bleibt unsere Brandwache während der Arbeiten am Ort, beobachtet den Funkenflug und kontrolliert danach über die vereinbarte Zeit alle angrenzenden Bauteile. Mit Wärmebildkamera arbeiten wir, wenn Sie eine bereitstellen, ansonsten prüfen wir Bauteile von Hand und durch Sichtkontrolle.
Schleuse und Stahlbau am Teltowkanal
Die Schleuse Kleinmachnow ist das einzige Schleusenbauwerk des Teltowkanals. Die ursprüngliche Doppelschleuse von 1906 steht unter Denkmalschutz, die Nordkammer stammt aus den Jahren 1939 bis 1941. Statt eines Ausbaus ist eine Sanierung der Anlage vorgesehen. An Stahlwasserbau, Toren und Geländern fallen bei Instandsetzungen regelmäßig Schweiß- und Schneidarbeiten an.
Am Wasser kommt hinzu, dass Holzbohlen, Fender, Kabeltrassen und Bewuchs am Ufer Feuer fangen können. Unsere Kräfte sichern den Arbeitsbereich ab, halten Löschmittel bereit, achten auf Wind und Funkenflug und bleiben nach Arbeitsende vor Ort, bis keine Gefahr mehr besteht.
Brandsicherheitswache in Versammlungsräumen
Wenn in Räumen mit vielen Menschen eine Brandmeldeanlage gewartet wird, ausfällt oder umgebaut wird, verlangen Betreiber oder Behörden oft eine personelle Ersatzmaßnahme. In Kleinmachnow betrifft das Gebäude wie den Rathaussaal für bis zu 200 Personen, Schulaulen und Sporthallen sowie das Augustinum, eine Seniorenresidenz mit 268 Appartements und einem Theatersaal mit 245 Plätzen.
Unsere Brandsicherheitswache geht in festen Abständen durch die betroffenen Bereiche, hält Fluchtwege frei, kennt die Alarmierungswege und weiß, wie Bewohner oder Gäste im Ernstfall aus dem Gebäude kommen. Gerade in einer Seniorenresidenz stimmen wir die Rundgänge eng mit dem Haus ab.
Vor dem ersten Dienst gehen wir mit Ihrem Haustechniker oder Brandschutzbeauftragten durch das Gebäude. Wir lassen uns zeigen, welche Melder abgeschaltet sind, wo Brandmelderzentrale, Hydranten und Sammelplatz liegen und wer im Ernstfall zuerst angerufen wird. Erst dann übernimmt die Wache den Dienst.
Organisation und Qualifikation
Brandwachen für Kleinmachnow plant unsere Zweigniederlassung in Berlin an der Aroser Allee 81. Brandenburg gehört zu unserer Kernregion Nord, das Personal kommt aus unserem eigenen Bestand. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und werden vor Ort in Löschmittel, Fluchtwege und Meldewege eingewiesen. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Jede Kontrollrunde halten wir mit Uhrzeit im Bericht fest, damit Sie gegenüber Versicherung und Bauaufsicht belegen können, dass die Wache durchgeführt wurde. Mehr dazu unter Brandwachen und Brandwache in Brandenburg.
Kosten einer Brandwache
Brandwachen rechnen wir nach Stunden ab, der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine kurze Nachkontrolle nach Schweißarbeiten am Tag fällt deutlich günstiger aus als eine Ersatzwache für eine ausgefallene Meldeanlage, die über mehrere Nächte und Wochenenden laufen muss. Der Nachtanteil ist bei Brandwachen daher oft der größte Kostenfaktor.
Wenn absehbar ist, wann eine Anlage repariert wird, planen wir die Wache genau bis zu diesem Zeitpunkt und beenden sie, sobald die Technik wieder läuft.


