Ein Veranstaltungskalender, der das ganze Jahr füllt
Nordrhein-Westfalen hat eine der dichtesten Veranstaltungslandschaften Europas. Vier große Messegelände, mehrere Arenen mit fünfstelligen Plätzen, Fußballstadien der Bundesliga, traditionelle Kirmesplätze und elektronische Festivals unter freiem Himmel sorgen dafür, dass praktisch jedes Wochenende irgendwo im Land Zehntausende Menschen zusammenkommen. Dazu kommt der Straßenkarneval im Rheinland, der Innenstädte für Tage in eine einzige Freifläche verwandelt.
Für den Sicherheitsdienst bedeutet das: Personal wird oft gleichzeitig an mehreren Orten gebraucht, Spitzenwochen sind früh ausgebucht, und Veranstalter brauchen Partner, die Einlass, Ordnungsdienst, Bühnengraben und Backstage zuverlässig besetzen. Wir übernehmen solche Aufgaben in Nordrhein-Westfalen dann, wenn wir sie aus unserer Planung heraus vollständig stellen können.
Messen, Arenen und Festivals im Land
Diese Orte und Formate zeigen die Bandbreite der Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen. Sie sind Beispiele für typische Einsatzumgebungen, keine Referenzliste.
- Koelnmesse im Stadtteil Deutz, Austragungsort der gamescom
- Messe Düsseldorf am Rheinufer in Stockum mit Fachmessen wie boot und MEDICA
- Messe Essen in Rüttenscheid, bekannt unter anderem für die SPIEL und die Essen Motor Show
- Westfalenhallen Dortmund mit Messe- und Konzerthallen
- LANXESS arena in Köln-Deutz, eine der größten Mehrzweckhallen Deutschlands
- PAROOKAVILLE am Flughafen Weeze am Niederrhein, ein großes Elektro-Festival
- Juicy Beats im Dortmunder Westfalenpark und Ruhr in Love im OlgaPark Oberhausen
- Cranger Kirmes in Herne und Rheinkirmes in Düsseldorf-Oberkassel
Ob Fachmesse in Essen, Hallenkonzert in Köln oder Kirmes in Herne – jedes Format verlangt eine eigene Mischung aus Einlass, Streife und Schutz sensibler Bereiche.
Halle, Freigelände, Innenstadt: was das für die Personalplanung heißt
In Messehallen und Arenen ist die Infrastruktur vorhanden: Drehkreuze, feste Fluchtwege, eigene Leitstellen. Hier liegt der Schwerpunkt auf Taschenkontrolle, Ticketprüfung, Hallenaufsicht und dem Schutz von Ausstellungsständen in den Auf- und Abbautagen, in denen Ware und Technik unbewacht wären.
Auf Freigeländen wie Flugplätzen oder Parks müssen Zäune, Notausgänge und Rettungswege oft erst geschaffen und dann überwacht werden. Festivals laufen über mehrere Tage mit Camping, was Nachtschichten und Ablösungen in großer Zahl erfordert. Bei Kirmes und Stadtfesten verteilt sich das Publikum über Straßen und Plätze, die Ordnungsdienste arbeiten eng mit Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr zusammen. Für Anreise und Unterbringung bei mehrtägigen Formaten planen wir vor einer Zusage ausdrücklich.
Unser Vorgehen bei Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen
Wir sind im Norden zu Hause und bedienen Nordrhein-Westfalen vorhabenbezogen. Am Anfang steht daher eine ehrliche Prüfung: Wie viele Kräfte braucht das Sicherheitskonzept, zu welchen Zeiten, mit welcher Qualifikation – und können wir diese Zahl inklusive Reserve stellen? Wenn nicht, sagen wir das früh, damit Sie rechtzeitig planen können.
Bei einer Zusage erhalten Sie einen festen Einsatzleiter als Ansprechpartner. Er nimmt an Sicherheitsbesprechungen teil, kennt das Konzept und verteilt die Posten. Vor Einlassbeginn werden alle Kräfte eingewiesen: Lageplan, Rettungswege, Funkkanäle, Verhalten bei Unwetter oder Räumung. Nach der Veranstaltung erhalten Sie einen Bericht mit Vorkommnissen und Erkenntnissen für das nächste Mal.
- Abgleich mit Ihrem Sicherheitskonzept und den Auflagen der Behörden
- Postenplan für Einlass, Bühne, Backstage und Fluchtwege
- Einsatzleitung vor Ort mit Funkverbindung zu Ihrer Leitstelle
- Einweisung aller Kräfte vor Öffnung
- Nachbericht mit Vorfällen und Hinweisen
Rechtsrahmen und Qualifikation im Veranstaltungsdienst
In Nordrhein-Westfalen sind die Anforderungen an Versammlungsstätten nicht in einer eigenen Versammlungsstättenverordnung geregelt, sondern im Teil 1 der Sonderbauverordnung (SBauVO NRW). Sie gilt unter anderem für Versammlungsräume mit mehr als 200 Besuchern und für bestimmte Freiluftanlagen mit Szenenflächen und Tribünen. Ordnungsdienst, Rettungswege und die Rolle der verantwortlichen Personen leiten sich daraus und aus dem genehmigten Sicherheitskonzept ab.
Unser Personal hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a der Gewerbeordnung, für Einlass- und Ordnungsaufgaben mit Konfliktpotenzial setzen wir erfahrene Kräfte mit Sachkundeprüfung ein. Als Unternehmen sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Karneval, Kirmes und Stadtfest: Sicherheit im öffentlichen Raum
Straßenkarneval im Rheinland und große Kirmesveranstaltungen unterscheiden sich deutlich von einem Konzert mit Ticket. Es gibt keinen festen Einlass, das Publikum kommt und geht, Alkohol spielt eine große Rolle, und die Veranstaltungsfläche ist Teil der Stadt mit Anwohnern, Geschäften und Rettungszufahrten. Der Ordnungsdienst muss Engstellen im Blick behalten, Rettungsgassen frei halten und bei Gedränge früh eingreifen, bevor es gefährlich wird.
Für solche Formate besetzen wir vor allem Zugänge zu abgesperrten Bereichen, Bühnen und Fahrgeschäftsflächen, sichern Kassen- und Technikbereiche und unterstützen bei Sperrungen nach den Vorgaben des Sicherheitskonzepts. Unsere Kräfte arbeiten in Teams mit klaren Funkrufnamen, damit die Einsatzleitung jederzeit weiß, wer wo steht, und Verstärkung gezielt dorthin schicken kann, wo sich Besucher stauen.
Kosten für Veranstaltungsschutz in Nordrhein-Westfalen
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Entscheidend sind die Zahl der Kräfte, Schichtlänge, Uhrzeit und Wochentag, die geforderte Qualifikation und der Aufwand für Anreise und Unterkunft bei mehrtägigen Formaten. Wir schlüsseln das im Angebot so auf, dass Sie es mit Ihrem Konzept abgleichen können.
Früh angefragte Termine lassen sich in der Regel besser planen als Anfragen wenige Tage vorher – gerade in Hochsaisonwochen, in denen im Land mehrere Großveranstaltungen gleichzeitig stattfinden.
Für wiederkehrende Formate wie jährliche Festivals oder Messen mit festem Turnus bieten sich Rahmenvereinbarungen an. Das Team kennt dann Gelände, Abläufe und Ansprechpartner aus dem Vorjahr, die Einweisung wird kürzer und Erkenntnisse aus dem letzten Nachbericht fließen direkt in die nächste Planung ein.


