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Baustellenbewachung in Hamburg-Horn:Baugruben neben Wohnzeilen

Horn ist seit Jahren Baustelle. Ein U-Bahn-Tunnel in offener Bauweise und geplanter Wohnungsbau bringen Geräte, Material und Absperrungen mitten in bewohnte Straßen.

Bezirk Hamburg-Mitte · ISO 9001 · DIN 77200

Warum in Horn so viel gebaut wird

Die U4 wird von der Haltestelle Horner Rennbahn aus nach Nordosten zur Horner Geest verlängert. Die Neubaustrecke ist rund 1,9 Kilometer lang, zweigleisig und verläuft vollständig im Tunnel. Vorbereitende Arbeiten begannen im April 2020, der offizielle Baustart war im Februar 2021. Weil Neigungen und Radien einen Schildvortrieb nur auf einem kurzen Stück erlauben, wird fast der gesamte Tunnel in offener Bauweise hergestellt, im Wesentlichen unter der Manshardtstraße. Die neuen Stationen Stoltenstraße und Horner Geest sollen im Herbst 2027 in Betrieb gehen.

Parallel dazu ist auf der Horner Geest weiterer Wohnungsbau geplant: Zu den rund 8.200 bestehenden Wohnungen sollen bis 2030 etwa 3.100 hinzukommen. Für Bauherren bedeutet das über Jahre hinweg Baufelder in einem Umfeld, in dem Kinder, Pendler und Anwohner jeden Tag direkt am Bauzaun vorbeigehen.

Baufelder, die Schutz brauchen

Bewachung kommt in Horn insbesondere für diese Arten von Baustellen in Betracht:

  • offene Baugruben und Baustelleneinrichtungen entlang der Manshardtstraße
  • Stationsbaustellen an Stoltenstraße und Horner Geest nahe der Dannerallee
  • Umbauarbeiten an der Station Horner Rennbahn, wo die neue Strecke aus der gemeinsamen Linie von U2 und U4 ausgefädelt wird
  • Wohnungsneubau und Nachverdichtung auf der Horner Geest
  • Sanierungen im Bestand mit Gerüsten, Containern und Materiallagern im Hof

Gemeinsam ist diesen Baustellen, dass sie nicht abseits in einem Gewerbegebiet liegen. Der Zaun grenzt an Gehwege und Hauseingänge, und nach Feierabend wird das Baufeld schnell zum Abkürzungsweg oder Treffpunkt.

Unsere Aufgaben auf dem Baufeld

Tagsüber kontrollieren wir auf Wunsch die Zufahrt: Wer darf auf die Baustelle, welche Firma liefert was, stimmt der Lieferschein. Fahrzeuge werden mit Kennzeichen und Uhrzeit erfasst, Nachunternehmer erhalten erst nach Anmeldung bei der Bauleitung Zutritt. So behalten Generalunternehmer und Bauherr den Überblick, auch wenn viele Gewerke gleichzeitig arbeiten.

Nachts und am Wochenende sind wir als Streife oder fester Posten da. Wir gehen den Bauzaun ab, prüfen Tore, Container, Baustromverteiler, Tankanlagen und abgestellte Maschinen. Fehlt ein Zaunelement oder ist eine Absperrung um eine Grube verschoben, sichern wir die Stelle provisorisch und melden sie sofort, denn eine ungesicherte Baugrube neben einem Schulweg ist ein Unfallrisiko, nicht nur eine Frage des Diebstahls.

Wo Baustellen und Busverkehr sich eine Straße teilen, wie an Dannerallee und Stoltenstraße, achten unsere Kräfte zusätzlich auf Ein- und Ausfahrten. Lkw, die rückwärts aus dem Baufeld setzen, bekommen einen Einweiser, und Fußgänger werden an der Torzufahrt kurz angehalten, bis die Fahrbahn frei ist. Das schützt Passanten und entlastet die Bauleitung, die sich so auf den Baufortschritt konzentrieren kann.

Kupferkabel, Werkzeug und Kraftstoff sind die häufigsten Ziele von Dieben. Kontrollpunkte an diesen Stellen und wechselnde Rundenzeiten machen ein Ausspähen schwer.

Planung und Ansprechpartner

Hamburg gehört zu unserer Kernregion Nord, die Bewachung in Horn planen wir aus Neumünster. Für lange Bauvorhaben setzen wir feste Kräfte ein, die Bauleitung, Lagepläne und Bauabschnitte kennen; bei Wechsel der Bauphase passen wir Rundenweg und Kontrollpunkte an. Bauherren mit weiteren Baustellen im Hamburger Osten, etwa in Billstedt, betreuen wir im selben Vertrag.

Mehr zur Leistung finden Sie unter Baustellenbewachung, den Überblick für die ganze Stadt auf Baustellenbewachung in Hamburg.

Qualifikation und Berichte

Auf Baustellen arbeiten bei uns Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, eingewiesen in die Baustellenordnung und die Gefahren auf dem Baufeld. Persönliche Schutzausrüstung ist selbstverständlich. Jede Runde wird digital mit Uhrzeit, Kontrollpunkt und Fotos dokumentiert; die Berichte helfen bei Versicherungsfällen und bei der Abstimmung mit dem Bauherrn. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.

Kosten für die Bauzeit

Für Baustellenbewachung gilt als Richtwert eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine reine Nachtstreife mit zwei oder drei Kontrollen kostet deutlich weniger als ein durchgehender Posten. Ausschlaggebend sind Größe und Einsehbarkeit des Baufelds, Zahl der Zufahrten, Wochenend- und Feiertagsanteil sowie zusätzliche Aufgaben wie Zufahrtskontrolle am Tag. Wir rechnen nach Bauphasen, damit die Bewachung mit dem Baufortschritt wachsen oder schrumpfen kann.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Bewachen Sie Baustellen direkt neben Wohnhäusern in Horn?+

Ja. Dort prüfen wir besonders Zaun, Absperrungen und Beleuchtung und melden jede Lücke sofort an die Bauleitung.

Reicht eine Nachtstreife oder brauche ich einen festen Posten?+

Bei kleinen, gut einsehbaren Baufeldern genügt oft die Streife. Bei offenen Gruben, wertvollem Gerät oder vielen Zugängen empfehlen wir einen Posten.

Übernehmen Sie auch die Zufahrtskontrolle am Tag?+

Ja. Wir erfassen Fahrzeuge und Lieferscheine und lassen Nachunternehmer nur nach Anmeldung auf das Gelände.

Können Sie die Bewachung an wechselnde Bauabschnitte anpassen?+

Ja. Rundenweg und Kontrollpunkte richten wir nach jeder neuen Bauphase aus.

Wie erreichen wir Sie bei einem Vorfall am Wochenende?+

Unsere Einsatzleitung ist rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.

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