Woran in der Stadt gebaut wird
Die Bauvorhaben in Oebisfelde-Weferlingen sind vielfältig. In Oebisfelde soll an der Magdeburger Straße 16a ein Fachmarktzentrum mit rund 4.500 Quadratmetern Nutzfläche neu entstehen, auf einem gut 1,3 Hektar großen Grundstück, das heute schon für Handel genutzt wird. Die Stadt erweitert und modernisiert die Grundschule Weferlingen, erweitert und saniert die Kita „Drömlingsspatzen“ in Rätzlingen und plant ein neues Feuerwehrgerätehaus am westlichen Ortsrand von Kathendorf.
Im Tiefbau ersetzt die Stadt in Walbeck die Brauhofbrücke, für die alte Gittelbrücke über die Aller ist der Abbruch ausgewiesen. In Bergfriede wird seit April 2026 die Miesterhorster Straße als Ortsdurchfahrt ausgebaut. Jede dieser Baustellen hat andere Schwachstellen, und die Baustellenbewachung muss darauf zugeschnitten sein.
Bauvorhaben im Überblick
Diese Projekte sind nach Unterlagen der Stadt in Planung oder Ausführung:
- Fachmarktzentrum an der Magdeburger Straße in Oebisfelde, vorhabenbezogener Bebauungsplan seit Dezember 2024
- Betriebshof des Unterhaltungsverbands Aller an der Fabrikstraße in Weferlingen, Vorentwurf vom Februar 2026, rund 0,86 Hektar
- Photovoltaikanlage auf der ehemaligen Deponie in Bösdorf
- Solarpark Hödingen
- Erweiterung und Umbau der Grundschule Weferlingen
- Ersatzneubau der Brauhofbrücke in Walbeck
- Ausbau der Ortsdurchfahrt Bergfriede in der Miesterhorster Straße
Dazu kommen Wohngebiete wie die Lessingstraße West in Oebisfelde und kleinere Bebauungspläne in den Ortsteilen.
Solarflächen und Bahnbrachen
Auf Photovoltaikbaustellen liegt das Risiko im Material: Kupferkabel auf Trommeln, Wechselrichter und gestapelte Module sind wertvoll, leicht zu verladen und liegen oft weit weg vom nächsten Wohnhaus. In Bösdorf soll eine Anlage auf einer früheren Deponie entstehen, in Weferlingen grenzen Freiflächenanlagen bereits an die Fabrikstraße. Wir kontrollieren solche Flächen nach Feierabend und am Wochenende, prüfen Zäune und Container und achten auf Fahrzeugspuren, die nicht zum Baustellenverkehr passen.
Der neue Betriebshof an der Fabrikstraße entsteht auf dem früheren Verladegelände der Zuckerfabrik zwischen Bahnstrecke und Solarfeldern. Auf einer solchen Brache gibt es viele Zugänge über offene Ränder. Hier legen wir Kontrollpunkte an den Grenzen fest, nicht nur an der Einfahrt.
Bauen im Bestand und an der Straße
Bei Schulen und Kitas, die während des Betriebs umgebaut werden, gilt es nach Feierabend Baustelle und Nutzbereich zu trennen. Wir prüfen, ob Bauzäune geschlossen sind, ob Gerüste gegen Besteigen gesichert sind und ob Kinder am nächsten Morgen gefahrlos ins Gebäude kommen. Was offen steht oder beschädigt ist, meldet die Streife sofort der Bauleitung.
Straßen- und Brückenbaustellen sind lang und schmal. Maschinen stehen über Nacht am Rand, Absperrungen werden angefahren oder verschoben. Wir fahren die Strecke ab, kontrollieren Geräte und die Absicherung und melden Mängel an der Verkehrssicherung, bevor jemand zu Schaden kommt.
Beim Fachmarktzentrum an der Magdeburger Straße sieht die Planung den Abriss des bestehenden Gebäudes und einen Neubau vor, die Zahl der Stellplätze soll auf rund 160 steigen. Zwischen Abriss und Rohbau ist das Grundstück an zwei Straßen offen, im Süden zur Magdeburger Straße und im Südosten zur Niendorfer Straße. Wir prüfen dann Bauzaun, Zufahrten und abgestellte Maschinen auf beiden Seiten und halten die Ergebnisse für Bauleitung und Bauherrn fest.
Vorhabenbezogen und verlässlich
Oebisfelde-Weferlingen liegt außerhalb unserer Kernregion Nord, ein Büro in Sachsen-Anhalt haben wir nicht. Wir prüfen deshalb vor jeder Zusage, ob wir die Kontrollen für die ganze Bauzeit stellen können, und bündeln, wo es geht, mehrere Baustellen zu einer Runde, auch mit Nachbarorten wie Gardelegen.
Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, Grundlage ist DIN 77200. Jede Kontrolle halten wir mit Uhrzeit, Befund und auf Wunsch mit Fotos im Bericht fest, sodass Sie gegenüber Bauherr und Versicherung belegen können, wann die Fläche zuletzt in Ordnung war.
Kosten nach Bauphase
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Für die meisten Baustellen genügen mehrere Kontrollen pro Nacht, ein fester Posten lohnt sich nur in Phasen mit besonders wertvollem Material, etwa wenn Module oder Kabel angeliefert, aber noch nicht verbaut sind. Wochenenden, Feiertage und kurzfristig angefragte Nächte liegen höher in der Spanne.
Wir empfehlen, den Umfang der Bewachung an die Bauphase anzupassen, statt über die ganze Bauzeit denselben Takt zu fahren.


