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Brandwache in Greifswald:Schutz für alte Mauern und neue Hallen

Gotische Kirchen, barocke Universitätsbauten und Werkhallen am Ryck: Wo in Greifswald mit Flamme oder Funken gearbeitet wird, stellen wir die Brandsicherheitswache.

Landkreis Vorpommern-Greifswald · ISO 9001 · DIN 77200

Eine Altstadt aus Backstein und Holz

Die Greifswalder Altstadt reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, und vieles aus dieser Zeit steht noch. Der Dom St. Nikolai wird 1262/63 zum ersten Mal erwähnt, sein Turm stürzte 1515 und 1650 in Stürmen ein und wurde jedes Mal neu aufgebaut. St. Marien, im Volksmund „Dicke Marie“, entstand um 1260, dazu kommt St. Jacobi. Am Markt stehen das Rathaus und Giebelhäuser der Backsteingotik, das barocke Hauptgebäude der Universität stammt von 1747.

Hinter den Mauern stecken Dachstühle aus altem Holz, Orgeln, Gestühl und Bibliotheken. An solchen Bauten wird regelmäßig saniert: Im Dom wurden 2024 die Seitenkapellen restauriert und ein neues Ostfenster von Ólafur Elíasson eingesetzt. Wer dort lötet, schweißt oder Dachbahnen mit der Flamme verlegt, arbeitet neben Material, das seit Jahrhunderten trocknet.

Wo in Greifswald Brandwachen gebraucht werden

Die Aufzählung nennt reale Gebäude und Betriebsarten der Stadt, an denen Heißarbeiten oder Veranstaltungen eine Brandwache erfordern können. Es sind keine Referenzen.

  • Dom St. Nikolai, St. Marien und St. Jacobi mit Dachwerken, Türmen und Orgeln.
  • Das Theater in der Anklamer Straße von 1915, dessen Generalsanierung vorbereitet wird.
  • Die Stadthalle mit Kaisersaal und Rubenow-Saal, in der zurzeit auch das Theater spielt.
  • Das Pommersche Landesmuseum mit Gebäuden des früheren Franziskanerklosters.
  • Die Klosterruine Eldena mit Scheune aus dem 14. Jahrhundert an der Wolgaster Landstraße.
  • Werkhallen im Yachtbau am Ryck und Betriebe in den Gewerbegebieten Herrenhufen und Am Helmshäger Berg.

Heißarbeiten nach Erlaubnisschein

Vor Schweiß-, Schneid- oder Lötarbeiten außerhalb fester Werkstätten stellt der Auftraggeber in der Regel einen Erlaubnisschein aus. Darin stehen Gefahrenbereich, Schutzmaßnahmen und meist auch die Pflicht zu einer Brandsicherheitswache während der Arbeit und zu einer Nachkontrolle danach. Diese Regeln folgen den Vorgaben der Versicherer und der DGUV.

Unsere Brandwache steht während der Arbeit an der Stelle, beobachtet Funkenflug in Fugen, Hohlräume und angrenzende Räume und hat Löschmittel griffbereit. Nach dem Ende der Arbeiten bleibt sie so lange, wie der Schein es fordert, und kontrolliert die Stelle mehrfach von Hand, mit Wärmebildkamera, wenn Sie eine bereitstellen.

  • Wache während Schweiß-, Schneid- und Lötarbeiten
  • Nachkontrolle nach Vorgabe des Erlaubnisscheins
  • Freihalten von Rettungswegen und Zufahrten
  • Einweisung in die Löschmittel vor Ort
  • Protokoll mit Uhrzeiten an den Auftraggeber

Brandwache bei Veranstaltungen

Auch ohne Baustelle kann eine Brandwache nötig sein: wenn in einer Halle Pyrotechnik gezündet wird, wenn Bühnenaufbauten Fluchtwege einengen oder wenn eine Brandmeldeanlage während Umbauten abgeschaltet ist. In Greifswald betrifft das etwa Konzerte in Sälen und Kirchen, Abende in der Stadthalle oder Feste mit Feuerwerk am Ryck.

Ob eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr gefordert ist oder eine Wache durch einen Sicherheitsdienst reicht, entscheidet die zuständige Behörde. Wir übernehmen die Aufgaben, die uns nach Auflage übertragen werden können, und klären das vor dem Termin mit dem Veranstalter.

Anfahrt und Personal

Greifswald gehört zu unserer Kernregion Nord, ein Büro in der Stadt gibt es nicht. Brandwachen planen wir aus dem Personalstamm, gesteuert vom Hauptsitz in Neumünster. Für Sanierungen über mehrere Wochen stellen wir feste Kräfte, die das Gebäude kennen. Handwerksbetriebe mit Aufträgen auch in Stralsund oder Anklam erreichen uns über denselben Ansprechpartner.

Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft und werden vor jedem Einsatz in Objekt und Löschmittel eingewiesen. Mehr zur Leistung steht auf der Seite Brandwachen, der Landesüberblick unter Brandwache in Mecklenburg-Vorpommern.

Was eine Brandwache kostet

Eine Brandwache rechnet sich nach Stunden, und die Nachkontrolle gehört dazu. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Höher liegt der Aufwand, wenn Arbeiten abends oder am Wochenende stattfinden, damit der Betrieb in Kirche, Museum oder Halle tagsüber weiterläuft, oder wenn die Nachkontrolle in die Nacht reicht.

Bei längeren Sanierungen mit täglichen Heißarbeiten lohnt sich eine feste Kraft für den ganzen Zeitraum. Bei einzelnen Terminen planen wir genau die Stunden ein, die der Erlaubnisschein vorgibt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Stellen Sie Brandwachen für Arbeiten an Kirchen in Greifswald?+

Ja. Bei Dach-, Turm- oder Leitungsarbeiten an Dom, St. Marien oder St. Jacobi übernehmen wir Wache und Nachkontrolle nach Erlaubnisschein.

Wie lange dauert die Nachkontrolle?+

So lange, wie der Erlaubnisschein oder Ihr Versicherer es vorschreibt. Diese Zeit planen wir von Anfang an ein.

Können Sie auch kurzfristig eine Brandwache stellen?+

Oft ja, wenn Sie uns Objekt, Zeit und Art der Arbeiten nennen. Für mehrwöchige Sanierungen planen wir lieber mit Vorlauf.

Bringen Ihre Kräfte Löschmittel mit?+

Wir nutzen die Löschmittel, die vor Ort vorgesehen sind, und lassen uns vorher in Standort und Bedienung einweisen. Fehlt etwas, sprechen wir das vor Beginn an.

Ersetzt Ihre Brandwache die Feuerwehr bei Veranstaltungen?+

Nein. Ob die Feuerwehr gefordert ist, legt die Behörde fest. Wir übernehmen die Aufgaben, die einem Sicherheitsdienst übertragen werden dürfen.

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Brandwache für Ihr Vorhaben in Greifswald

Kirchendach, Werkhalle oder Saal: Nennen Sie uns Arbeiten und Termin, und wir stellen die Wache für Arbeit und Nachkontrolle.