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Brandwache in der Hohen Börde:Heißarbeiten an altem Holz und in großen Hallen

Romanische Dorfkirchen, Fachwerk aus dem 17. Jahrhundert und Hallen am Autobahnkreuz: Wir stellen Brandwachen während und nach Schweiß-, Schneid- und Dacharbeiten – vorhabenbezogen geplant.

Landkreis Börde · ISO 9001 · DIN 77200

Altes Holz in vierzehn Dörfern

Fast jeder Ortsteil der Hohen Börde hat eine Kirche, viele davon mit romanischem Kern. In Hohenwarsleben ist das Untergeschoss des Turms von St. Benedikt wohl um 1200 entstanden, nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche 1664 umgebaut. In Irxleben stammt St. Eustachius aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1892/93 erweitert. Hinzu kommen Gutshäuser, Rübenpaläste aus dem 19. Jahrhundert und ein barocker Fachwerk-Pfarrhof von 1665 in Hohenwarsleben.

Die Ortsgeschichte zeigt, dass Feuer hier immer ein Thema war: Irxleben wurde 1780 und 1798 von großen Dorfbränden getroffen. Heute stehen bei Sanierungen eher Dacharbeiten, Lötarbeiten an Rinnen und Schweißarbeiten an Stahlkonstruktionen im Vordergrund – genau die Tätigkeiten, bei denen eine Brandwache vorgeschrieben oder sinnvoll ist.

Gebäude mit erhöhtem Brandrisiko bei Arbeiten

Die folgenden Bauwerke stehen beispielhaft für Orte, an denen Heißarbeiten besondere Vorsicht verlangen. Sie sind als Orte genannt, nicht als Auftraggeber:

  • Wehrkirche St. Peter und Paul in Niederndodeleben: romanisch, mit Orgelteilen von Heinrich Compenius dem Jüngeren aus dem Jahr 1611.
  • St. Benedikt in Hohenwarsleben: seit dem 21. September 2002 erste Autobahnkirche Sachsen-Anhalts, 1997 bis 2002 saniert.
  • St. Eustachius in Irxleben: Kirche aus dem 12. Jahrhundert, Ende des 19. Jahrhunderts erweitert.
  • Veltheimsburg in Bebertal: Bergfried, Reste des romanischen Palas und Herrenhaus, 1882 und 1910 ausgebaut, heute mit Standesamt und Gastronomie.
  • Elbepark Hermsdorf: Einkaufszentrum mit rund 60.000 Quadratmetern Gesamtfläche, in dem Umbauten bei laufendem Betrieb vorkommen.

Denkmal: Glut sitzt lange

In alten Dachstühlen liegen trockene Balken, Staub und Vogelnester eng beieinander. Ein Funke kann dort lange unbemerkt glimmen, bevor offenes Feuer sichtbar wird. Bei Arbeiten an Kirchen und Burgen ist deshalb die Nachkontrolle mindestens so wichtig wie die Wache während der Arbeit. Wir besprechen mit Ihnen und dem ausführenden Betrieb, wie lange nach dem letzten Schweißpunkt kontrolliert werden soll, und halten das schriftlich fest.

Unsere Kraft steht während der Arbeit bereit, beobachtet Funkenflug und angrenzende Bauteile und hält das bereitgestellte Löschmittel griffbereit. Danach geht sie die Bereiche oberhalb und unterhalb der Arbeitsstelle ab, auch Hohlräume und Nachbarräume. Mit einer Wärmebildkamera können wir arbeiten, wenn Sie eine bereitstellen.

Hallen und Gewerbe am Autobahnkreuz

Im Gewerbe sieht die Lage anders aus. In Handels- und Lagerhallen am Elbepark, im Gewerbepark Magdeburger Kreuz oder an der Gewerbestraße in Irxleben fallen Heißarbeiten bei Umbauten, Dachsanierungen und Reparaturen an Regalanlagen an. Oft geschieht das nachts oder am Wochenende, damit der Betrieb weiterlaufen kann. Gerade dann ist kaum jemand im Gebäude, der einen Brand früh bemerken würde.

Wir stellen die Brandwache zu den Arbeitszeiten, die Sie vorgeben, auch außerhalb der Geschäftszeiten. Abgestimmt wird mit Ihrem Erlaubnisschein für Heißarbeiten und mit der Brandmeldeanlage, falls diese für die Dauer der Arbeiten teilweise abgeschaltet wird.

So planen wir den Einsatz

Die Hohe Börde liegt außerhalb unserer Kernregion im Norden. Wir arbeiten hier vorhabenbezogen und sagen nach Prüfung von Anfahrt und Personal verbindlich zu. Ein eigenes Büro in Sachsen-Anhalt haben wir nicht. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden am Einsatzort eingewiesen; wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.

Mehr zur Leistung allgemein finden Sie auf der Seite Brandwachen, den Landesbezug unter Brandwache in Sachsen-Anhalt. Für Vorhaben im Nachbarort gibt es die Seite Oschersleben (Bode).

Was eine Brandwache kostet

Brandwachen werden nach Stunden abgerechnet, einschließlich der Nachkontrolle. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Höher liegt der Preis, wenn die Arbeiten nachts, am Wochenende oder an Feiertagen stattfinden, niedriger bei planbaren Einsätzen tagsüber über mehrere Wochen. Weil die Dauer der Nachkontrolle den größten Teil ausmachen kann, legen wir sie vorher fest und weisen sie im Angebot getrennt aus.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Stellen Sie eine Brandwache für Dacharbeiten an einer Dorfkirche?+

Ja, nach Prüfung von Termin und Personal. Wir begleiten die Arbeiten und übernehmen die vereinbarte Nachkontrolle im Dachstuhl.

Wie lange dauert die Nachkontrolle?+

Das hängt vom Bauteil und von den Vorgaben des Erlaubnisscheins ab. Wir legen die Dauer vorher mit Ihnen fest und dokumentieren sie mit Uhrzeit.

Bringen Sie Feuerlöscher mit?+

Das Löschmittel stellt in der Regel der ausführende Betrieb oder der Bauherr. Unsere Kraft wird vor Ort eingewiesen und hält es während der Arbeiten bereit.

Arbeiten Sie auch nachts in einer Halle am Elbepark?+

Ja. Heißarbeiten außerhalb der Öffnungszeiten begleiten wir zu den Zeiten, die Sie vorgeben.

Brauche ich eine Brandwache, wenn die Brandmeldeanlage abgeschaltet ist?+

In vielen Fällen ja, weil dann niemand den Brand automatisch meldet. Die genaue Pflicht ergibt sich aus Ihrem Brandschutzkonzept und den Vorgaben des Versicherers.

Jetzt anfragen

Heißarbeiten in der Hohen Börde abgesichert

Ob Kirchendach, Burggebäude oder Gewerbehalle: Nennen Sie uns Arbeiten und Zeitraum, wir prüfen den Einsatz und melden uns mit einem klaren Angebot.