Viel altes Holz auf engem Raum
Die Altstadt von Sömmerda ist von einer Stadtmauer umgeben, von der Abschnitte und mehrere Rundtürme am Stadtring und am Parkweg erhalten sind. Das Erfurter Tor stammt nach der Überlieferung von 1395 und wird seit 1977 als Museum genutzt; 2001 kam ein Funktionsbau hinzu, der heute KUNST-Turm heißt. Am Marktplatz stehen die Stadtkirche St. Bonifatius und das Rathaus von 1539, im Petriviertel die Kirche St. Petri und Pauli.
Bei solchen Gebäuden bestehen Dachstühle, Decken und Türme zu großen Teilen aus Holz, das über Jahrhunderte ausgetrocknet ist. Werden dort Dachrinnen gelötet, Kupferbleche verarbeitet oder Leitungen mit offener Flamme bearbeitet, kann Glut unbemerkt in Fugen und Hohlräume gelangen und erst Stunden später ein Feuer auslösen.
Auch die Industriegeschichte hat Spuren hinterlassen. Die Mühle der Familie Dreyse an der Adolf-Barth-Straße und die frühere Kantine der Martiniziegelei an der Erfurter Straße stehen unter Denkmalschutz. Werden solche Bauten für neue Nutzungen umgebaut, treffen moderne Schweiß- und Trennarbeiten auf alte Balkenlagen, Zwischendecken und Dachräume, in denen sich Staub über Jahrzehnte gesammelt hat.
Wo in Sömmerda eine Brandwache gebraucht wird
Eine Brandwache verlangen Bauherren, Versicherer oder Betriebe vor allem in diesen Fällen:
- Dach- und Klempnerarbeiten an St. Bonifatius, St. Petri und Pauli oder der katholischen Kirche St. Franziskus
- Arbeiten am Erfurter Tor, an Rundtürmen und Mauerabschnitten der Stadtbefestigung
- Umbauten in Altstadthäusern am Marktplatz und im Petriviertel
- frühere Industriebauten wie die Dreyse-Mühle oder die Kantine der Martiniziegelei
- Schweiß- und Schneidarbeiten in Werkhallen der Gewerbegebiete Am Unterwege und Gebind
- Instandhaltung in der Aluminium-Druckgießerei während eines Anlagenstillstands
- Veranstaltungen im Volkshaus mit Bühnentechnik, Pyrotechnik oder großer Gästezahl
Aufgaben des Brandpostens
Vor Beginn der Arbeiten sehen wir uns mit dem Verantwortlichen den Bereich an: Welche brennbaren Stoffe liegen in der Nähe, wo sind Durchbrüche und Hohlräume, wo stehen die Löscher, wie ist der Fluchtweg? Während der Heißarbeiten beobachtet die Kraft Funkenflug und Rauch, hält ein geeignetes Löschmittel griffbereit und greift bei einem Entstehungsbrand ein. Vor Ort wird sie in die vorhandenen Löscher und die Abläufe des Hauses eingewiesen.
Nach dem Ende der Arbeiten bleibt sie noch im Bereich und kontrolliert in festgelegten Abständen auch angrenzende Räume, Dachböden und die Geschosse darunter. Wie lange die Nachkontrolle dauert, ergibt sich aus Ihrem Erlaubnisschein und der Art der Arbeiten. Jeder Durchgang wird mit Uhrzeit im Bericht festgehalten.
Brandwache in Halle und Saal
In Werkhallen ist das Umfeld ein anderes. Dort lagern Öle, Verpackungen und Paletten, und Lüftungen tragen Funken weit. Bei Arbeiten während eines Stillstands steht der Brandposten so, dass er die Arbeitsstelle und den Bereich dahinter sieht, und kennt die Wege für die Feuerwehr. Anlagen bedient er nicht.
Bei Veranstaltungen im Volkshaus kann eine Brandsicherheitswache nach Versammlungsstättenrecht verlangt sein. Diese stellt in der Regel die Feuerwehr. Wir ergänzen sie, wo der Veranstalter zusätzlich Personal für Notausgänge, Fluchtwege und die Räumung des Saals braucht. Mehr zur Leistung: Brandwachen.
Vorhabenbezogen geplant
Thüringen liegt außerhalb unserer Kernregion im Norden, ein Büro im Land haben wir nicht. Brandwachen in Sömmerda übernehmen wir vorhabenbezogen. Weil Heißarbeiten meist mit Vorlauf geplant werden, lässt sich die Besetzung gut abstimmen; wir prüfen Termin, Dauer und Anfahrt und sagen dann verbindlich zu.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden vor dem Einsatz eingewiesen. Wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200 und sind unter +49 4321 78 33 590 erreichbar, Tag und Nacht. Weitere Seiten: Brandwache in Thüringen, Sicherheitsdienst Sömmerda und für Vorhaben in der Landeshauptstadt Sicherheitsdienst Erfurt.
Was eine Brandwache in Sömmerda kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Entscheidend sind die Dauer der Heißarbeiten, die Länge der Nachkontrolle und wann gearbeitet wird. Wer Dacharbeiten an einem Kirchturm nur tagsüber an zwei Tagen plant, zahlt deutlich weniger als ein Betrieb, der eine Revision über ein Wochenende mit Nachtanteil absichern lässt. Mindestdauer und Anfahrt nennen wir im Angebot.


